Skulpturengarten Kränholm

Knoops Park, Bremen

Der Skulpturengarten Kränholm, hervorgegangen aus einem mit dem 1. Preis bedachten Entwurfswettbewerb, präsentiert sich den Besuchern als Lichtung im historischen Uferpark an der Lesum. Mit seinen Gartenfeldern, den Skulpturen und der Waldkulisse von Knoops Park bietet die Grünanlage Entspannung in einem ganz besonderen Ambiente.

Skulpturengarten Kränholm

Knoops Park, Bremen

Der Skulpturengarten Kränholm, hervorgegangen aus einem mit dem 1. Preis bedachten Entwurfswettbewerb, präsentiert sich den Besuchern als Lichtung im historischen Uferpark an der Lesum. Mit seinen Gartenfeldern, den Skulpturen und der Waldkulisse von Knoops Park bietet die Grünanlage Entspannung in einem ganz besonderen Ambiente.

Kenndaten

Kenndaten

Auftraggeber
Stiftung Haus Kränholm zur Förderung von Kunst und sozialer Kultur

Planungsumfang
ca. 12.000 m²

Bearbeitungszeitraum
2010 - 2013

Bauvolumen
ca.  525.000 Euro netto

Auszeichnung
1. Wettbewerbspreis

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Detailbeschreibung

Das ursprünglich als Gutshof mit wechselvoller Geschichte konzipierte Areal fügt sich als großzügige Grünanlage im Stil eines Landschaftsparks in die ursprüngliche Form des von Wilhelm Benque geschaffenen Knoops Park an der Lesum ein. Die Öffnung und die neue Wegeverbindung zum und im Park machen diese Ensemblewirkung für die Besucher wieder erlebbar.
Der Skulpturengarten ist als halböffentlicher Bereich gestaltet, in welchem Kunstausstellungen und Kulturveranstaltungen zusammen nutzbar sind. Der offene Charakter der Parkanlage erlaubt die Platzierung von Skulpturen des Stifters je nach Situation in den gestalteten Gartenovalen, auf der Rasenfläche oder auf den traditionellen Hofflächen.
Die Besucherterrassen der Restaurationen sind den drei Hauptgebäuden (Haus Kränholm, Obergärtnerhaus, Scheune) direkt zugeordnet und schließen, freien Blick bietend, barrierefrei direkt an die Rasenfläche des Gartens an.
Die ovalen Gartenbeete setzen besondere Akzente, die als Schmuckbeete oder Spielinseln mit Schmuckstauden, Gräsern, Kräutern und Nutzpflanzen bzw. als Oberflächen mit Kies oder mit begehbaren wassergebundene Wegedecken unterschiedlich inhaltlich gestaltet und genutzt sind. Dabei setzen sie die Kunstexponate abwechslungsreich in Szene.

Im Zuge der Sanierung des Hauses Kränholm ist der bestehende Parkplatz am Raschenkampsweg erweitert worden. Die Stellflächen wurden mit Schotterrasen und einem Mulden-Rigolen-System zur Regenwasserversickerung sowie Baum-Neupflanzungen als Ausgleichspflanzung für zu fällende Gehölze geplant.

 

Leistungen planungsgruppe grün
  • Wettbewerbsentwurf 
  • Entwurfs- und Ausführungsplanung (Lph 1-7)
  • Erweiterung Stellplätze (Lph 1-7, beratend Lph 8)
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