Wohnbebauung ehemalige Schule Franzstraße, Aachen

Wettbewerb, 1. Preis

Unser Wettbewerbsbeitrag in ARGE mit Johannes Schneider Architekten BDA, Bremen in dem städtebaulichen-architektonischen Realisierungswettbewerb „Ehemalige Schule Franzstraße in Aachen“ wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Wohnbebauung ehemalige Schule Franzstraße, Aachen

Wettbewerb, 1. Preis

Unser Wettbewerbsbeitrag in ARGE mit Johannes Schneider Architekten BDA, Bremen in dem städtebaulichen-architektonischen Realisierungswettbewerb „Ehemalige Schule Franzstraße in Aachen“ wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Kenndaten

Kenndaten

Auslober
agp aachen

Planungsumfang
ca. 4.500 m²

Wettbewerb
Begrenzter Realisierungswettbewerb, Juni 2016

Auszeichnung
1. Preis

Kooperation
ARGE planungsgruppe grün mit Johannes Schneider Architekten, Bremen
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Ziel des Wettbewerbs war es, auf dem Grundstück der ehemaligen Schule Wohnraum für unterschiedliche Nutzergruppen sowie eine Seniorenpflegeeinrichtung zu planen. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf der städtebaulichen und freiraumplanerischen Gestaltqualität mit der Neuordnung des Baufeldes im öffentlichen Raum.
Die kleinteilige Parzellierung des historischen Ursprungs wird im Grundmuster und durch ein Ensemble aus mehreren Häusern weitergeführt. In der versetzt angeordneten Reihenbebauung entlang der Franzstraße öffnet sich eine großzügige Lücke und lädt als neue barrierefreie Fußgängerverbindung in den Innenhof ein. Die Gebäude säumen diese Durchwegung, fassen sie an einer Lichtung zu einem Platz und schaffen somit einen natürlichen Durchgang zum rückwärtig liegenden bestehenden Spielplatz.
Das so entstehende Raumgefüge schafft einen einladenden Vorbereich der Häuser und zugleich einen geschützten öffentlichen Platz zum Verweilen für Bewohner und Besucher.
Besonders der windgeschützte und gut besonnte Eckbereich mit einem Lindenbaum bietet Qualitäten eines Quartiersplatzes mit vielfältigen Nutzungen und Sitzmöglichkeiten.
Die der Pflegeeinrichtung zugeordneten Freiflächen und Dachgärten werden thematisch als Sinnesgärten entwickelt.

Gewürdigt wurde von der Jury die zentrale Erschließung von der Franzstraße innerhalb einer kleinteiligen Blockrandbebauung mit einer klaren Durchwegung zum Innenblock, welcher durch zwei langgestreckte Gebäude eingerahmt ist. Die hierdurch entstehende platzartige Aufweitung bietet einen belebten und funktional gut ausgebildeten Innenhof in einem harmonischen Gesamtensemble mit fließenden Raumübergängen und barrierefreien Fußgängerverbindungen.

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